Marija Radovanovic, Violine
Marija Radovanović, geboren 2001 in Belgrad, erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von sieben Jahren bei Prof. Dušica Mladenović. Ab 2016 studierte sie an der Kunstuniversität Graz in der Klasse von Prof. Emilio Percan. Von 2019 bis 2026 setzte sie ihr Studium an der Folkwang Universität der Künste in Essen fort, zunächst bei Prof. Pieter Daniel und Önder Baloglu, zuletzt bei Prof. Aleksey Semenenko.
Bereits mit neun Jahren debütierte Marija mit Orchester. Als Solistin trat sie unter anderem mit dem Grazer Universitätsorchester, der Camerata Musica Szombathely, der Camerata Balcanica und der Belgrader Jugendphilharmonie auf. Sie ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe und besuchte Meisterkurse bei renommierten Musikerpersönlichkeiten wie Frank Peter Zimmermann, Jan Vogler, Dejan Mihailović, Mira Wang und Josef Špaček.
Marija war Teilnehmerin bedeutender Festivals wie dem Ljubljana Festival, Kaposfest, ArtLink Festival Belgrad und dem Moritzburg Festival. Beim Verbier Festival war sie 2019 und 2021 Konzertmeisterin des Junior Orchestra. 2022 wurde sie mehrfach als Konzertmeisterin der Casco Phil eingeladen und nahm an den Tourneen des Gustav Mahler Jugendorchesters teil. Im akademischen Jahr 2022/23 war sie Teilnehmerin des Free Interdisciplinary Performance Laboratory unter der Leitung von Marina Abramović und Billy Zhao und präsentierte 2023 ihre erste eigene Long-Duration-Performance im Museum Folkwang.
2024/25 nahm Marija an der Orchesterakademie der Folkwang Universität der Künste in Essen teil, 2025/26 an der Orchesterakademie des Concertgebouw-Orchesters in Amsterdam. 2026 wurde sie für das Verbier Festival Orchestra ausgewählt.
Marija wird von mehreren Stiftungen und Förderprogrammen unterstützt und ist seit 2023 Stipendiatin der Albert-Eckstein-Stiftung.
Im Oktober 2026 beginnt sie ihr Masterstudium bei Prof. Daniel Gaede an der Hochschule für Musik Nürnberg.
Sie spielt derzeit auf einer sehr feinen Violine von Antonius Gragnani, gebaut um 1760 in Livorno, die ihr von der Albert-Eckstein-Stiftung zur Verfügung gestellt wird.