Joan Esteve Melero, Violine
Schon in sehr jungen Jahren als außergewöhnliches Talent erkannt, zeichnet sich Joan durch seine musikalische Sensibilität, Disziplin und große Hingabe aus. Seine Ausbildung begann mit der Suzuki-Methode und setzte sich an verschiedenen Konservatorien fort. Dabei entwickelte er früh eine enge Verbindung zur Violine – einem Instrument, das bald zum Mittelpunkt seines Lebens wurde.
Im September 2022 wurde er im Alter von nur 15 Jahren an die Hochschule für Musik in Genf aufgenommen und gehörte damit zu den jüngsten Studierenden der Institution. Dort schloss er sein Violinstudium in der Klasse von Maestro Tedi Papavrami ab.
Derzeit setzt er seine Studien im Masterstudiengang Performance an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) fort, wo er bei Sergey Malov studiert. Diese Phase stellt einen entscheidenden Schritt in der Festigung seiner künstlerischen Laufbahn dar.
Seine künstlerische Entwicklung wurde durch die Zusammenarbeit mit bedeutenden Pädagogen und international renommierten Musikern geprägt, darunter Vadim Repin, Boris Kuschnir, Boris Garlitsky, Andrey Baranov, Pavel Vernikov, Vasko Vassilev und Aisha Syed. Zudem arbeitete er mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker wie Benjamin Morrison, Volkard Steude und Milan Šetena zusammen. Im Bereich der Kammermusik sammelte er wertvolle Erfahrungen in Zusammenarbeit mit Ensembles wie dem Diotima Quartett und dem Voce Quartett.
Als Mitglied des Verbier Festival Junior Orchestra arbeitete er mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, James Gaffigan, Ion Marin und Vincenzo Milletari. Darüber hinaus war er Teil der Angelika Prokopp Akademie der Wiener Philharmoniker, wo er mit Dirigenten wie Tomáš Hanus, Christoph Koncz und Yoel Gamzou zusammenarbeitete und mit international renommierten Solisten auftrat.
Er konzertierte mit verschiedenen Orchestern, darunter die Südböhmische Philharmonie, die Accademia d’Archi Arrigoni, das HEM Orchestra, das Moonwinds Symphony Orchestra, das CullerArts Orchestra, das Ensemble Contrechamps sowie das Genfer Kammerorchester. Als Solist interpretierte er unter anderem das Violinkonzert Nr. 1 von Max Bruch mit dem Dreamers in White Orchestra.
Seine Konzerttätigkeit führte ihn zu internationalen Festivals wie dem Saint-Léonard Festival in Tamsweg, dem Salzkammergut Festival in Gmunden, dem Verbier Festival, „Le Bois qui Chante“ in Château-d’Œx sowie Young Euro Classic in Berlin. Er trat in renommierten Sälen auf, darunter die Victoria Hall in Genf, die Salle de musique in Neuchâtel, das Schloss Esterházy in Wien, das Konzerthaus Berlin, das Mozarteum in Salzburg, die Combins Hall in Verbier, die Opéra National du Rhin in Straßburg und die Tonhalle Zürich.
Sein Talent wurde bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter der Wettbewerb „Ciudad de Sagunto“, der Higini Anglès Kammermusikwettbewerb, die Amadeus International Music Competition, BTHVN Wien sowie der Internationale Wettbewerb „László Spezza Ferri“. Er war Halbfinalist beim Wettbewerb „Il Piccolo Violino Magico“ in Italien und erhielt einen zweiten Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb „Ciudad de Manises“ sowie einen dritten Preis beim Zürich International Classical Violin Competition for Young Musicians.
Im Laufe seiner bisherigen Laufbahn wurde er von der Fritz Gerber Stiftung und der Helène-Victor Barbour Stiftung unterstützt. Derzeit fördert ihn die Albert Eckstein Stiftung, die ihm eine Violine von Umberto Lanaro (Padua, 1968) zur Verfügung stellt.